Pong sollte nie für die Öffentlichkeit sein

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Ataris Klassiker Pong sollte eigentlich nie das Licht der Welt sehen!

Atari Gründer Nolan Bushnell selbst hatte Zweifel an dem Verkauf von Pong. Wie es doch dazu kam könnt ihr unter diesen Zeilen lesen.

Pong Cabinet
Als der Elektroingenieur Allan Alcorn 1972 zu Atari ging, hatte man nicht mit den Erfolg von Pong gerechnet. Das weltweit populärste Videospiel der 70er sollte zugleich der Urvater aller Videospiele werden, auch wenn es vorher schon andere Spiele gab. Aber wusstet ihr, dass Pong erst gar nicht für die Öffentlichkeit gedacht sollte? Nolan Bushnell, der mit Ted Dabney Atari gegründet hat, gab Alcorn damals die Aufgabe ein Tischtennis-Spiel zu kreieren, weil Atari angeblich einen Vertrag mit dem Unternehmen „GE“ hatte.

Atari Pong
Pong für den heimischen Fernseher

Fakt war, dass es überhaupt kein Vertrag gab! Bushnell gab Alcorn die Aufgabe als Übung, weil er damals überhaupt keine Erfahrung mit der Entwicklung von Games hatte. Sein Auftrag war simpel: Erschaffe ein Tischtennis-artiges Spiel mit zwei Balken, die die Kellen und ein bewegender Punkt,welches den Ball simulieren sollten. Dazu 2 Zahlen, die den Punktestand anzeigen. Aber Alcorn fand es zu langweilig, weshalb er in Pong den Ball in verschiedene Winkel springen ließ, je nachdem auf welchen Punkt der Kelle sie landeten. Zudem erhöhte er die Geschwindigkeit nach jedem Sprung nach jeden erfolgreichen Schlagabtausch.

Pong

Die beiden Gründer waren beeindruckt von Alcorns Arbeit, doch blieben immer noch pessimistisch über den möglichen Verkauf. Die ersten großen Maschinen wurden nachher 8000 Mal und die heimische Konsole 150.000 Mal zu Weihnachten verkauft. Der erste große kommerzielle Erfolg für Videogames! Könntet ihr euch die Gaming-Geschichte ohne Pong vorstellen?

Quelle: Yahoo!Tech

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