Spiel-Verfilmungen: Umsetzung jemals gelungen?

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Uncharted Film bestätigt – gut oder schlecht?

Seit gestern wissen wir, dass Sony Pictures seinen nächsten Spider-Man auf 2018 verschoben hat und deshalb grünes Licht für einen Uncharted-Film gibt. Dieser wird am 10. Juni 2016 auf Leinwand zu sehen sein, aber wird er auch gut?

Uncharted
Filmdirektor Seth Gordon (Horrible Bosses, Identity Thief) sagte vor einer Woche, dass die Filmarbeiten für Uncharted Anfang nächsten Jahres beginnen. Die Wahl auf den Schauspieler für Nathan Drake ist noch nicht gefallen, auch wenn Mark Wahlberg schon ausgewählt war. Dieser schied nämlich aus, als der letzte Direktor David O. Russel aus dem Filmprojekt austrat.

Sind das die ersten Zeichen für Probleme? Die Geschichte lehrt uns, dass es kaum gute Spiel-Verfilmungen gibt. Seit 1993 mit der Verfilmung von Super Mario Bros. versucht man mit dieser Strategie, die Massen für sich zu gewinnen. Den ersten großen Durchbruch in dieser Industrie gab es 1995 mit Mortal Kombat. Mit mehr als 122 Millionen Dollar Einnahmen, war dieser Film (vom Umsatz her) mehr als 6 Mal so gut, wie Super Mario Bros.

Spiel-Verfilmungen Mortal Kombat

Der nächste große Durchbruch sollte erst 6 Jahre später passieren, als Angelina Jolie in die Hauptrolle der Lara Croft in Tomb Raider schlüpfte. Trotz vieler Kritiken wegen der schlechten Umsetzung der Action-Sequenzen und dem flachen Handlungsstrang, gab es gleichermaßen Lob für Angelina Jolie für ihre Besetzung als Lara. So übertraf der Film Mortal Kombat sogar um das Doppelte an Einnahmen mit 274 Millionen Dollar!

Spiel-Verfilmungen Lara Croft Tomb Raider

Ein Jahr Später kam 2002 Resident Evil in die Kinos und sollte in den nächsten Jahren noch viele weitere Filme auf die Leinwand bringen. Elemente aus den ersten zwei Resident Evil-Games, wie die mutierten T-Virus-Zombies und Umbrella Corporation wurden benutzt. Zwar gab es schlechte Reviews von Kritikern, doch schon der erste Teil spielte weltweit 102 Millionen Dollar ein. Am 12. September diesen Jahres wird der 6. Teil unter dem Namen Resident Evi: Rising auf Blue-Ray erscheinen und das Ende der Resident Evil-Reihe einläuten.

Spiel-Verfilmung Resident Evil

Die Spiel-Verfilmung, mit den meisten Einnahmen ist Prince of Persia: The Sands of Time vom gleichnamigen Spiel. Anders als die anderen Spiel-Verfilmungen erzählt der Film die gleiche Geschichte, wie im Spiel. Zwar sind die Kritiken wieder gemixt, aber Prince of Persia ist der amtierende Champion unter den Filmen, die auf ein Videospiel basieren. Satte 335 Millionen Dollar spielte er ein und ist somit an der Spitze der Topverdiener unter den Spiel-Verfilmungen.

Spiel-Verfilmungen Sand of Time

Wie ihr seht, waren alle Spiel-Verfilmungen eher mittelmäßig und die höchste Punktzahl – die Mortal Kombat bei Metacritic erreicht hat – ist auch nur 58/100. Seth Gordon hat also einiges vor, wenn mit Uncharted seine Fans nicht enttäuschen will.

Fans und Kritiker sind seine bisher größten Herausforderungen, doch Nathan Drake steht nicht alleine da. Assassin’s Creed wird am 7.August 2015 zu sehen sein und Warcraft am 11. März 2016. Außerdem kursieren zurzeit Gerüchte über ein The Last of Us-Film im Internet, da Sony die beiden Domains TheLastOfUs-Movie.com und TheLastOfUsMovie.net schützen ließ. Was haltet ihr von Spiel-Verfilmungen und von welches Spiel hättet ihr gerne in einem Film?

Quelle: Gamespot

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Kommentare

Eine Antwort

  1. Soul Eater

    naja und was war mit Silent Hill der war doch nicht so schlecht und von Kritikern und Spielern Akzeptiert und Abgenickt.
    Der 2te Teil war zwar wieder nur Durchschnitt aber naja.

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